Können auch Ausländer in der Schweiz einen Kredit aufnehmen?

Kredite in der Schweiz aufzunehmen war schon immer eine beliebte und sichere Methode, um kurzfristig finanzielle Engpässe zu überwinden. Insbesondere im Zeitraum 2012-2013 wurde ein massiver Zuwachs an von Schweizer Banken gewährten Krediten verzeichnet, die zu einem grossen Teil von Zuwanderern beantragt wurden. Allerdings scheinen viele Banken heute die Hürden wieder etwas höher anzusetzen, bevor Kredite an Ausländer gewährt werden. Erfahren Sie die wichtigsten Punkte, um Ihre Aussichten auf Erfolg bei der Kreditaufnahme zu maximieren.

Kredit-Ablehnung – auch für Schweizer eine heikle Angelegenheit

Eine Kredit-Ablehnung hat den entscheidenden Nachteil, dass eine Ablehnung der ZEK mitgeteilt wird, das Schweizer Gegenstück der in Deutschland aktiven und oftmals gefürchteten SCHUFA. So wie deutsche Banken sich über die SCHUFA einen Eindruck über Bonität und Zuverlässigkeit eines Interessenten einholen, wenden sich die Schweizer Banken und Kreditgeber an die ZEK. Schweizer stehen vor dem grossen Problem, dass Kredit-Ablehnungen ebenfalls bei der ZEK registriert werden, wodurch es umso schwieriger wird, bei der nächsten Kredit-Anfrage erfolgreich zu sein.

Schweizer Kredite für Ausländer – das sollten Sie wissen

Generell ist es trotz der höher gewordenen Hürden nach wie vor möglich, auch als Ausländer einen Kredit in der Schweiz zu bekommen. Hierzu muss gesagt werden, dass sich Ausländer von Schweizer Bürgern hinsichtlich der geforderten Bedingungen kaum voneinander unterscheiden. Eine wichtige Grundvoraussetzung stellt ein geregeltes Einkommen dar und natürlich sollte eine Bonitätsprüfung positiv ausfallen. Zudem wird von Ausländern eine gültige Aufenthaltsbewilligung (B, C, G oder L) verlangt, andernfalls ist es auch als Ausländer nicht möglich, einen Kredit bei einer Schweizer Bank zu erhalten.

Auch als Ausländer kann man in der Regel den gewünschten Kredit schnell und einfach über das Internet beantragen. Einfach das entsprechende Formular mit dem Vorvertrag ausfüllen, welches über eine sichere Leitung an den Anbieter geschickt wird. Die Banken führen anhand der bereitgestellten Informationen eine Prüfung der Bonität durch und entscheiden danach, ob der beantragte Kredit gewährt wird oder nicht. Sollten Sie sich Gedanken über die anfallenden Zinsen machen, können Sie aufatmen: Bei gleicher Bonität sind die Zinssätze für Ausländer dieselben, die auch Schweizer Bürger bezahlen müssen. Allerdings spielt die Laufzeit eine entscheidende Rolle, denn je länger die gewählte Laufzeit, desto grösser das finanzielle Ausfallrisiko für die Bank, wodurch die Zinsen natürlich höher werden.

Angebote vergleichen und von Experten umfassend beraten lassen

Banken und Kreditanbieter gibt es in der Schweiz mehr als genug, jedoch unterscheiden diese sich hinsichtlich der Konditionen doch sehr. Da viele Interessenten berufstätig sind und somit die Zeit für den umfassenden Vergleich der einzelnen Angebote zu knapp ist, empfiehlt es sich, einen Experten damit zu beauftragen, die vielen Angebote und für das ungeschulte Auge attraktiv wirkenden Angebote miteinander zu vergleichen. Somit sparen Sie sich nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Stress und Arbeit, während Experten in der Regel zu deutlich besseren Ergebnissen gelangen, als der ungeschulte Interessent, der sich auf die Schnelle in die Materie einliest.

Achten Sie dabei darauf, ausschliesslich mit Kredit-Experten zusammenzuarbeiten, die auf diesem Gebiet erfahren sind und genau wissen, welche Kriterien die einzelnen Banken aufweisen und die Ihnen dabei helfen können, die Chancen auf Erfolg zu maximieren. Wer gemeldet ist und zudem kreditfähig, der hat in der Regel auch als Ausländer keine Probleme damit, einen Kredit bei einer Schweizer Bank zu bekommen.

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